
Im nordhessischen Niestetal hat eine Lagerhalle gebrannt. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Anwohner wurden im Rathaus in Sicherheit gebracht.
Um kurz vor 5 Uhr ging am Donnerstag der erste Notruf ein: In der Hannoverschen Straße in Niestetal (Kassel) stand eine Lagerhalle in Brand.
Erst sechs Stunden später war das Feuer gelöscht. Kleinere Glutnester würden weiter überwacht, sagte Bürgermeister Marcel Brückmann (SPD) dem hr am Vormittag. Verletzt wurde niemand, die Bewohner eines angrenzenden Gebäudes wurden vorsorglich evakuiert.
Den Schaden schätzt die Polizei auf eine Summe im siebenstelligen Bereich. Ein Großteil des Gebäudes sei durch den Brand zerstört worden.
Rauchsäule in der Luft
Morgens waren Flammen aus dem Gebäude geschlagen, größere Rauchsäulen stiegen in die Luft. Laut Feuerwehr handelt es sich um einen Gebäudekomplex aus Halle und Sanitätsgeschäft. Die Halle hat eine Größe von etwa 40 mal 15 Metern.
Die Feuerwehr war mit zahlreichen Fahrzeugen, einer Drehleiter und dutzenden Einsatzkräften vor Ort. Das Dach wurde abgetragen, um die Flammen von oben zu löschen. Ein erster Versuch, das Metalldach aufzubrechen, war gescheitert.
Die Brandursache ist noch unklar. Auch eine Brandstiftung sei nicht auszuschließen, teilte die Polizei mit.
Warnung: Fenster und Türen geschlossen halten
Die Hannoversche Straße in Niestetal-Sandershausen war wegen der Löscharbeiten gesperrt. Anwohner wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Teilweise kamen sie im Rathaus unter, wie der Bürgermeister erklärte. Der Verkehr wurde währen der Löscharbeiten umgeleitet.





